Wissensbereich TEAMPROFI.schule – Fachbegriffe für Schule und Schulentwicklung

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Das Nachschlagewerk zum Thema Schulentwicklung

Wissenschaftlich fundierte Fachbegriffe zu sozio-emotionaler Entwicklung, systemischen Interventionen und handlungsorientierten Lernarrangements. Nutze unsere Beiträge als Orientierungshilfe, für Kollegiumsfragen oder um Methoden und geförderte Kompetenzen direkt im Unterrichtsalltag einzusetzen.

Praxis-Kontext: Erprobungsstufe (20)

Erprobungsstufe: Ankommen, dazugehören und neu zusammenfinden

Der Übergang auf die weiterführende Schule verändert vieles gleichzeitig: neue Mitschüler:innen, neue Lehrkräfte, größere Wege und neue Erwartungen. In Klasse 5 und 6 entwickelt sich die Klassengemeinschaft neu. Kinder und Jugendliche brauchen Raum, um Rollen zu finden, sich zu behaupten und fair miteinander umzugehen.

Dieser Einstieg bündelt Begriffe, die das Ankommen in einer neuen Gruppe und die Entwicklung einer tragfähigen Klassengemeinschaft begleiten.

Die neue Gruppe verstehen

Wie Gruppen sich entwickeln und warum Reibung nicht automatisch ein Scheitern bedeutet.

Zugehörigkeit und neue Rollen

Wie Kinder und Jugendliche sich in einer neuen Klasse einbringen und andere Beiträge wahrnehmen können.

Konflikte gemeinsam bearbeiten

Wie eine Klasse Sprache für Spannungen entwickelt und aus Erfahrungen für den Alltag lernt.

Weitere passende Begriffe

  • Altersgemäße Entwicklungsaufgaben Entwicklungsaufgaben sind typische Herausforderungen, die Kinder und Jugendliche in einer Lebensphase bewältigen – auf jeweils eigene Weise und in unterschiedlichem Tempo.
  • Entwicklungsphasen im Schulalter Entwicklung im Schulalter verläuft individuell und wird von Beziehungen, Lernerfahrungen, Übergängen und dem sozialen Umfeld mitgeprägt.
  • Flow Learning Flow Learning ist ein erlebnisorientierter Lernaufbau in vier Phasen: Begeisterung wecken, Aufmerksamkeit fokussieren, direkte Erfahrung ermöglichen und Inspiration teilen.
  • Kooperation Kooperation bedeutet, sich auf ein gemeinsames Ziel zu verständigen, Beiträge aufeinander abzustimmen und Verantwortung miteinander zu teilen.
  • Perspektivübernahme Perspektivübernahme bedeutet, die Sichtweise eines anderen Menschen nachzuvollziehen – ohne die eigene Haltung aufgeben zu müssen.
  • Selbstkompetenz Selbstkompetenz bündelt Fähigkeiten, mit denen Kinder und Jugendliche sich selbst wahrnehmen, steuern und verantwortungsvoll handeln können.
  • Selbstregulation Selbstregulation ist die Fähigkeit, eigene Gefühle, Impulse und Aufmerksamkeit wahrzunehmen und so zu steuern, dass Handeln auch in schwierigen Momenten möglich bleibt.
  • Selbstvertrauen Selbstvertrauen wächst, wenn Kinder und Jugendliche sich etwas zutrauen und erleben, dass sie Herausforderungen bewältigen können.
  • Selbstwahrnehmung Selbstwahrnehmung bedeutet, eigene Gefühle, Bedürfnisse, Stärken und Grenzen bemerken und benennen zu können.
  • Selbstwirksamkeit Selbstwirksamkeit ist die Überzeugung, durch eigenes Handeln etwas bewirken und Herausforderungen bewältigen zu können.
  • Sozialkompetenz Sozialkompetenz beschreibt die Fähigkeit, mit anderen respektvoll, verantwortungsvoll und handlungsfähig umzugehen – auch bei unterschiedlichen Bedürfnissen, Meinungen und Konflikten.
  • Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule verbindet neue Lernanforderungen mit dem Aufbau einer neuen Klassengemeinschaft.
  • Verantwortungsübernahme Verantwortungsübernahme heißt, den eigenen Anteil am gemeinsamen Lernen und Zusammenleben wahrzunehmen, zu gestalten und für die Folgen des eigenen Handelns einzustehen.